Bratkartoffeln

Hoffnung hat einen Namen, mit B. fängt er an. Aufhören tut er erst nach dem letzten Bissen und auch dann zieht er noch nach, hängt in der Luft, wärmt den Bauch, steckt mit Zwieblegeröst zwischen den Zähnen.
Ich will gar kein neues Jahr, auch kein Weihnachten, keinen Silvesterball, keinen Familienzwist und keine Feiertage. Ein Teller, sagen wir eine Pfanne, Bratkartöffelchen, mit Liebe gebraten, in der Küche serviert mit sauren Gurken und Salat, einen Schwung wackerer Mitesser und das alle paar Tage wieder würden mich für den Moment zufrieden lächeln machen. Mehr als das.

Passen Sie gut auf sich auf in diesen emotionsschwangeren Tagen!


8 Antworten auf „Bratkartoffeln“


  1. 1 stubbornita 23. Dezember 2008 um 17:43 Uhr

    der menüplan klingt verlockend, ich glaube fast, das machen wir. genau so. nur das neue jahr scheint mir irgendwie unvermeidlich. pass du auch gut auf auf dich, lieber kopffüssler, und lass dich gröbstenfalls in diesen tagen zu ein paar feinen texten inspirieren, dass wir auch näggscht johr nomol so viel lekkeres von dir lesen.

  2. 2 engraver 23. Dezember 2008 um 17:56 Uhr

    … vielleicht wär dann ein bratkartoffelverhältnis das richtige?

    passen auch sie gut auf sich auf!

  3. 3 T.M. 24. Dezember 2008 um 8:40 Uhr

    Es ist lustig: Bratkartoffeln mag jeder. Dabei ist es so simpel! (Oder vielleicht eben gerade deswegen.) Kümmel muß dran. Und man könnte sich ein hypsches Spiegelei dazu machen.

  4. 4 kopffuessler 25. Dezember 2008 um 20:36 Uhr

    @ stubbi:ja, lesen werden wir, zwischen, über und unter den bratkartöffeli und uns knusprige Tage servieren vom Neuen Jahr, nicht zu vergessen die Abende, Morgende, Mitternächte. 3 Lekkerli und ein Halleluja auf unsere Nachbarschaft!

  5. 5 kopffuessler 25. Dezember 2008 um 20:38 Uhr

    @ engraver, T.M: Verhältnis? Kümmel? Spiegelei! aber upside down und reichlich Salzpfeffer, ich wünsche allseits guten Appetit!

  6. 6 stubbornita 27. Dezember 2008 um 15:43 Uhr

    lieber kopffüssler, wir sind wieder da, komplett erschöpft von allen weihnachtsbesuchen in fernen städten und ländern und hocken und harren nun schon fast ein wenig ungeduldig deiner sprachlichen rückkehr. ich finde übrigens, ein halbes löffeli kümmel reicht für ein (knappes) kilo härdöpfel – aber das ist wohl geschmacksache.

  7. 7 kopffuessler 28. Dezember 2008 um 15:09 Uhr

    Na dann willkommen zurück, stubbornita, ich brauch noch ein wenig um meine Sprache zurückzuholen, die schlägt sich momentan den Bauch voll vom unterm Bäumli kiloweise gefundenen Lesefutter. A bientôt!

  1. 1 Bratkartoffeln | Kochen für Doofe Pingback am 10. Februar 2009 um 11:51 Uhr

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